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Duell in doppelter Nachbarschaft

Montag, den 04. Dezember 2017 um 00:10 Uhr

USC Braunschweig empfängt Lokalrivalen Giesen-Hildesheim


Derby-Zeit in der Volleyball-Bundesliga: Am Samstag empfängt der USC Braunschweig den TSV Giesen-Hildesheim. Neben der geografischen Nähe, liegen die Teams auch in der Tabelle eng beisammen.

„Dass wir ins Niedersachsen-Derby als Tabellennachbarn gehen würden, hätte vor der Saison niemand gedacht“, staunt USC-Trainer Weber. Und da sein Team im Soll liegt und mit jedem Punkt mehr dem Klassenerhalt näher kommt, ist die Überraschung eher das bisherige Abschneiden der Gäste aus Giesen. Die Mannschaft von Trainer Stein liegt auf Rang sieben weit hinter den selbst gesteckten Erwartungen zurück, formulierte vor der Saison sogar den Aufstieg als Ziel. Mehrere überraschende Niederlagen, unter anderem in Moers und Schüttorf, führten dazu, dass sich die in der Szene jedermann bekannten Spieler nun im Niemandsland der Liga wiederfinden. Ein Sieg gegen den USC ist deshalb Pflicht, um die mittlerweile nur noch theoretischen Meisterschaftschancen zu wahren.

Der USC geht von Rang acht aus ins Niedersachsenderby, hat, wie Giesen, fünf Spiele gewonnen. „Kämpferisch haben wir gerade gegen favorisierte Teams überzeugt“, weiß Trainer Weber. Motivieren müsse man gegen die Lokalrivalen deshalb niemanden.

„Wichtig ist, dass wir unsere Taktik umsetzen und den starken Giesener Angreifern etwas entgegensetzen können“, formuliert Co-Trainer Frank Rogalski die Erwartungen. Gegen Warnemünde und Delbrück sei das gut gelungen. Giesen sei aber, trotz der für die Gäste unangenehmen Ausgangslage, noch ein anderes Kaliber. Das Team habe mindestens drei Angreifer in seinen Reihen, die auch in der ersten Bundesliga ihren Platz fänden. „Um mithalten zu können, muss unsere Abwehr besser funktionieren als bisher“, ergänzte Trainer Weber die Erwartungen. Und dennoch könne man im Spiel gegen die „doppelten Nachbarn“ mit ihrer Favoritenbürde nur gewinnen.

Weber kann bis auf den Langzeitverletzten Joscha Horstjan auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Anpfiff für das Derby in der Tunica Halle ist um 19:30 Uhr.

 

Drama in fünf Akten

Sonntag, den 03. Dezember 2017 um 07:10 Uhr

USC Braunschweig ringt starke Gäste aus Delbrück daheim mit 3:2 nieder


Der USC Braunschweig bleibt in der Volleyball-Bundesliga in der Erfolgsspur. 3:2 hieß es am Samstag nach über zwei Stunden Spielzeit. Die Gäste aus Delbrück erwiesen sich als „dicker Brocken“, der völlig verdient einen Punkt aus Braunschweig entführte.

Die Ausgangsposition entbehrte nicht einer gewissen Brisanz, und das auf beiden Seiten: Delbrück mit dem Rücken zur Wand, Braunschweig mit Rückenwind aus der Partie in Warnemünde, aber mit fünf Niederlagen in Folge zuvor. Beide Teams konnten einen Erfolg gut gebrauchen, um sich Luft im Tabellenkeller zu verschaffen oder aber die Distanz auf jenen zu vergrößern.

Fast folgerichtig entwickelte sich eine offene Partie, die den Fans viel Spannung bot, den Trainern aber reichlich Kopfzerbrechen bereitete. Braunschweig gewann einmal mehr Satz eins, musste dafür aber viel mehr tun, als den Spielern von Trainer Weber lieb war. 25:23 hieß es am Ende für die Gastgeber, die vor allem im Aufschlag überzeugten.

Wie in vielen Spielen zuvor, konnten die Hausherren das Niveau aber nicht halten. Delbrücks Hauptangreifer Tobias Daniels war für Block und Feldabwehr der Löwenstädter kaum zu halten. Die Folge: 25:21 für die Gäste aus Westfalen.

Satz drei bis fünf waren nichts für schwache Nerven. Wiederum dank des besseren Aufschlags holten sich die Hausherren Satz drei mit 27:25. Delbrück gab sich keineswegs geschlagen, setzte die Braunschweiger Annahme unter Druck, so dass Alexander Abramov so viele Pässe auf Position vier spielen musste wie kaum in einer Partie zuvor. Delbrücks Block hatte beim 29:27 leichteres Spiel. Die Braunschweiger Angreifer taten ihr übriges, wenn die Bälle ein ums andere Mal im Aus landeten.

Der Tiebreak musste die Entscheidung bringen, und da hatte Delbrück lange Zeit die besseren Karten. Erst bei 3:6 fand der Aufschlag der Gastgeber wieder die richtigen Ziele. Ausgleich, dann ein Spiel auf Messers Schneide. Glück für die Gastgeber, dass Delbück ausgerechnet in der entscheidenden Phase die Linie verlor, das riskante Spiel etwas überzog und sich Fehler einstellten. Die Bestrafung blieb nicht aus: 15:13 gewann Braunschweig den Satz und damit das offene Match.

„Am Ende haben kleine Fehler das Spiel entschieden“, analysierte Braunschweigs Coach Weber. Sein Team habe zwar kämpferisch überzeugt, sei aber in der Abwehr noch längst nicht auf dem gewünschten Niveau gewesen.

Die Vorbereitungen, um sich zu verbessern, sind derzeit allerdings gering. Schon am kommenden Samstag geht es in der Tunica-Halle gegen den Aufstiegskandidaten Giesen, der das Spitzenspiel gegen Mitteldeutschland glatt in drei Sätzen verlor und nun reichlich gefrustet nach Braunschweig fahren dürfte.

 

Essen schmeckt dem USC schlecht

Sonntag, den 19. November 2017 um 07:51 Uhr

Weber-Team scheitert bei 1:3 Niederlage an überragender Feldverteidigung der Gäste


Der USC Braunschweig läuft auch im fünften Spiel in Folge dem Erfolg hinterher. 3:1 verloren die Löwenstädter am Samstag in der Tunica-Halle gegen den VV Humann Essen.

Mannschaftskapitän Hannes Gottschall hatte schon vor dem Match gewarnt: „Die Essener machen kaum Fehler. Das liegt uns nicht unbedingt“ - und lag damit goldrichtig. Dabei hatten die Gastgeber den Gegner im ersten Satz regelrecht dominiert. „Unsere Aufschlagtaktik ging auf und in der Folge hat unser Block ganze Arbeit geleistet“, analysierte Trainer Markus Weber. Essen scheiterte ein ums andere Mal spektakulär am Braunschweiger Block, so dass Stammzuspieler Brar Ketelsen die Ideen auszugehen schienen.

Der folgerichtige Wechsel mit Thomas Wojtczak machte sich für die Westfalen bezahlt. Dieser hatte stets das „richtige Händchen“ für den erfolgreichen Angreifer. Dazu bissen sich die Braunschweiger an der Feldabwehr des Tabellenfünften die Zähne aus, was USC-Mittelblock Börge Albers zu der Bemerkung veranlasste, dass Essen ab Satz zwei wieder „wie Essen“ gespielt habe – und spielte damit auf die in der Liga „berüchtigten“ Essener Tugenden wie überragenden Kampfgeist mit schwer zu überwindende Feldabwehr an.

Die Hausherren gaben das Heft aus der Hand. 19:25 hieß es in Satz zwei für die eher klein gewachsenen Gäste, denen die körperliche Unterlegenheit aber kein Hindernis war.

Für Braunschweig begann dagegen ein Hürdenlauf: Ganz gleich ob Annahme, Block oder Feldabwehr, Essen schien stets den längeren Atem zu haben. Beim 23:25 in Satz drei zeigte das Heim-Team zumindest Moral, kämpfte sich in der Endphase trotz hohen Rückstands heran.

Ähnliches Bild in Satz vier: Essen führte lange, Braunschweig holte in der Schlussphase auf – und ging dann doch leer aus, weil die Essener Feldabwehr einen Glanztag erwischt hatte und im Angriff nach Verteidigungsaktionen nicht zu halten war.

Für den USC geht es nun am kommenden Wochenende nach Warnemünde. Der Aufsteiger steht nach einer 1:3 Niederlage gegen Bitterfeld mit dem Rücken zur Wand. Braunschweigs Coach Weber warnte deshalb davor, nur auf den Tabellenstand zu schielen: „Wir müssen erst einmal eigene Fehler abstellen, und uns nicht schon nach einem gewonnenen Satz in Sicherheit wiegen.“

Aktualisiert ( Sonntag, den 19. November 2017 um 08:06 Uhr )
 

Ende einer Durststrecke

Sonntag, den 26. November 2017 um 10:58 Uhr

USC weist Aufsteiger Warnemünde in die Schranken: 3:0 vor imposanter Kulisse


Der USC Braunschweig gewinnt in der Volleyball-Bundesliga auswärts beim SV Warnemünde – und beendet damit eine Serie von sechs Niederlagen in Folge.

In Sachen „Drumherum“ bewiesen die Gastgeber nahezu Erstligatauglichkeit: Fast 500 Zuschauer wollten die Partie in der OSPA-Arena in Rostock erleben. Dazu eine professionelle Performance bei der Präsentation der Teams mit Light-Show und sehenswertem Image-Film. Mittendrin in der zweiten Liga jedoch wurde Warnemünde mit den harten Realitäten des Spielbetriebs konfrontiert: Satz eins und zwei war geprägt von Fehlern der Hausherren und fast wie aus einem Guss aufspielenden Gästen. Braunschweig hatte dazu den besseren Block. „Wir haben endlich mal wieder gut aufgeschlagen und die Taktik in diesem Bereich umgesetzt“, lobte Trainer Weber. Das habe es dem Block einfacher gemacht. Mit 25:17 und 25:20 bewies der USC, dass er das Siegen noch nicht verlernt hat. Nachdem sie in den letzten Spielen regelmäßig in den ersten Sätzen stark gespielt hätten, sei zu dem Zeitpunkt aber niemand sicher gewesen, räumten Trainer Weber und Co-Trainer Rogalski ein.

Sie sollten recht behalten. Im dritten Satz schien sich das Blatt zu wenden. Die Gastgeber waren in Block und Angriff überlegen, gewannen die langen Ballwechsel und hatten das zahlreiche Publikum hinter sich. Auf Braunschweiger Seite haderte das Trainerteam mit der Abwehr und der Verwertung der Angriffe, wo sich viele Fehler einschlichen. Bei 24:20 für Warnemünde schien bereits alles entschieden, bis Stefan Spieweg zum Aufschlag gelangte. Dieser beförderte den Ball nach der Devise „Hop oder Top“ ins gegnerische Feld und egalisierte den Spielstand. Auch Auszeiten und Einwechslungen auf Warnemünder Seite konnten den USC nicht aufhalten, so dass der Satz mit 26:24 an die Gäste ging.

„Ein ganz wichtiger Sieg für uns, weil wir damit den Abstand auf die hinteren Tabellenplätze vergrößert haben“, bilanzierte Markus Weber und ergänzte: „Jetzt wollen wir daheim gegen Delbrück nachlegen, um mindestens den Platz im Mittelfeld zu festigen.“ Die nächste Partie der Braunschweiger findet am kommenden Samstag in der Tunica-Halle statt.


Aktualisiert ( Sonntag, den 26. November 2017 um 11:30 Uhr )
 

Ein Satz für die Ewigkeit

Montag, den 30. Oktober 2017 um 09:04 Uhr

Der USC Braunschweig verliert am Wochenende in der Volleyball-Bundesliga auch das zweite Spiel. 2:3 mussten sich die Löwenstädter gegen den VC Bitterfeld-Wolfen geschlagen geben. Dabei brachten sie in Satz fünf einen 8-Punkte-Vorsprung nicht ins Ziel.

Am Ende siegte der Sarkasmus: 14:6 im fünften Satz geführt, sieben Satzbälle nicht genutzt und 16:18 verloren – „ein Fall für das Guinness-Buch der Rekorde“, fasste das Trainerteam die Fassungslosigkeit in Worte. Andere wollten die Neuauflage von Pleiten, Pech und Pannen gesehen haben, ohne Schnitt abgedreht in der einstigen Filmstadt Wolfen. Keine Fiktion, kein Happy End, sondern die bittere Wahrheit, eines wenig ertragreichen Wochenendes für den USC. Ein Punktepolster hatten sie sich erarbeiten wollen. Nach dem niemals mehr für möglich gehaltenen Misserfolg im fünften Durchgang blieb den Braunschweigern nur ein Punkt auf der Habenseite.

Dabei hatte es am Sonntag eigentlich gut angefangen. Das Team kämpfte in der Endphase des ersten Satzes aufopferungsvoll, wehrte drei Satzbälle ab und ging in Führung. Mathis Horstjan hielt die Löwenstädter mit einer Aufschlagserie im Spiel.

Doch das sollte erst der Anfang einer an Dramatik kaum zu überbietenden Partie sein, die laut Trainer Weber „scheinbar niemand gewinnen wollte.“ Beide Teams lieferten sich eine Schlacht um die meisten Fehler. Bitterfeld legte bei Aufschlägen vor, Braunschweig hielt in Abwehr und Angriff dagegen, enwickelte im Aufschlag zu wenig Druck. Gegen den Trend parierte der Braunschweiger Block so manche Attacke, der hart schlagenden Anhaltiner. Bastian Ebeling, der in letzter Zeit nie zu seiner Form gefunden, glänzte mehrfach auf Position vier.

Sein Team tat es ihm gleich in Satz drei, in dem es die Gastgeber fest im Griff hatte. Doch auch das deutliche 25:17 sorgte nicht für Klarheit. Bitterfeld kam zurück und siegte in Satz vier 25:23, nachdem die wiederum kämpferisch starken Löwenstädter das Blatt in der Endphase fast noch gewendet hätten.

Es folgte das furiose Finale, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Bei 14:6 für Braunschweig sprach nichts mehr für einen Bitterfelder Erfolg. Im Aufschlag hatten die Hausherren bis dato eine „Fahrkarte“ nach der anderen produziert und ausgerechnet da lieferte Mittelblocker Markus Knobloch eine Meisterleistung ab, servierte acht mal gefährlich in die gegnerische Hälfte, bis der Ausgleich für Bitterfeld geschafft war. Dann landete der Ball im Aus, doch Braunschweig versagten die Nerven und legte nach. Nun waren die Gastgeber gar nicht mehr zu bremsen, holten in der Abwehr zwei Bälle, wie niemals in den vier Sätzen zuvor und machten „den Sack zu“.

Den hätten sich die Gäste am Ende gerne über die Köpfe gezogen. Um die hängenden Häupter seiner Spieler frei zu bekommen, lenkte Trainer Weber die Aufmerksamkeit lieber auf die nächste Partie: „Gegen Lindow am nächsten Wochenende müssen wir den Ehrgeiz haben, uns zu zerreißen, um diesmal verlorene Punkte zurück zu holen.“

 

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